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Hier finden Sie Mitteilungen und Berichte aus dem Frauenbüro.

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Gewalt kommt nicht in die Tüte!   24.11.2016
 


Wie in jedem Jahr erinnert der Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt gemeinsam mit Verteter_innen aus Politik, Verwaltung und weiteren engagierten Frauen und Verbänden mit der landesweiten Brötchentütenaktion an das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
 
Zu diesem Zweck wurden am Donnerstag, 24.11.2016 ab 10 Uhr auf dem Wochenmarkt 200 gespendete Brötchen in entsprechend bedruckten Tüten verteilt.
Die meisten Gewalttaten werden nicht in der Öffentlichkeit sondern zuhause in der Familie verübt - fast immer sind die Opfer Frauen und Kinder.
 
Zum 13. Mal macht die gemeinsame Aktion des Sozial- und Gleichstellungsministeriums, des Landesinnungsverbandes des Bäckerhandwerks, der Gleichstellungsbeauftragten und der lokalen Bündnisse gegen häusliche Gewalt auf die Situation aufmerksam. Rund 290.000 Brötchentüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden landesweit in der Aktionswoche rund um den 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, verteilt.
 
„Gewalt ist inakzeptabel. Betroffene sollten nicht schweigen, wenn sie ihre Situation ändern wollen. Der Kontakt zu einem qualifizierten Hilfsangebot ist oft der erste Schritt für einen Ausweg aus häuslicher Gewalt. Ich möchte Betroffene ermutigen, diesen Schritt zu gehen.“ betont Karin Lewandowski, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Itzehoe.
 
In Schleswig-Holstein gibt es ein breites Hilfsangebot an qualifizierten Frauenfacheinrichtungen sowie das Kooperations- und Interventionskonzept bei häuslicher Gewalt (KIK). Noch immer kommen zwei Drittel der Frauen, die Gewalt erleben, nicht im Hilfesystem an. Dies geht aus dem Gutachten der Bundesregierung zur Situation Hilfsangebote für gewaltbetroffenen Frauen und deren Kinder hervor. Deshalb wird auf das bundesweite Hilfstelefon ( Tel: 08000 116 016 )  aufmerksam gemacht. Dort  erreichen Betroffene an 365 Tagen, rund um die Uhr und in mehreren Sprachen Hilfe und erfahren Beratung zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen. Neben der Beratung und Unterstützung in einer Krise können Betroffene dort auch an eine Facheinrichtung am Wohnort weitervermittelt werden.
 
Auch in Itzehoe gibt es eine Fachberatungsstelle „häusliche Gewalt“.
 
In der Vergangenheit gab es in Schleswig-Holstein 2563 polizeiliche Einsätze bei häuslicher Gewalt, bei denen 434 Täter der gemeinsamen Wohnung verwiesen wurden. 1107 Frauen flohen mit ihren 1.085 Kindern in ein Frauenhaus. Darüber hinaus kontaktierten 11.300 Frauen die vom Land geförderten 23 Frauenberatungsstellen, weil ein Großteil von ihnen Hilfe aufgrund häuslicher und sexualisierter Gewalt benötigten (Statistik aus 2013).
 
Die Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt und weitere Informationen zum Thema sind auch in der Broschüre „Nur Mut- Handlungsmöglichkeiten in Gewaltbeziehungen zusammengestellt. Die Broschüre steht im Internet unter www. schleswig-holstein.de/MSGFG  zum Herunterladen bereit. Die Broschüre steht in deutscher, türkischer, russischer, englischer und französischer Sprache zur Verfügung.


 
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Der neue Informationsflyer ist da!   30.10.2016
Der Informationsflyer für neuzugewanderte Frauen im Kreis Steinburg ist jetzt da!
​Die Koordinierungsstelle Integration des Kreis Steinburg, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises und die Frauenbeauftragte der Stadt Itzehoe, danken allen Beteiligten herzlich für ihre Unterstützung!

Die Broschüre richtet sich an neuzugewanderte Frauen im Kreis Steinburg. Sie informiert über frauenspezifische Integrationsangebote, Anlaufstellen und Hilfsangebote im Kreis Steinburg:
  • Wo finde ich Hilfe bei Gewalterfahrungen?
  • Wohin kann ich mich wenden, wenn meine Kinder in Gefahr sind?
Diese und weitere Fragen werden auf Dari, Farsi, Russisch, Arabisch, Tigrinisch, Kurmanci, Englisch und Deutsch beantwortet. Sie dürfen die Flyer sehr gern selber nachdrucken, verlinken, verschicken und weiterleiten.
Gedruckte Exemplare können Sie außerdem im Büro der Koordinierungsstelle, Viktoriastraße 16-18 in Itzehoe, Raum 112, erhalten. Bei größeren Stückzahlen, bitte vorher eine Mail (Stadniczuk@steinburg.de) schreiben, damit ggf. nachgedruckt werden kann.

 
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Begegnung beim Essen am 29. November 2016 ab 18 Uhr   28.10.2016


Nächster  Termin: Dienstag 29.11.2016 (bitte gern an Interessierte weiterleiten)
 
Einladung: Internationales Kochen – international cooking  29.11.2016
Begegnung beim Essen
 
Am 29.11.2016 treffen sich wieder Frauen mit und ohne Migrationshintergrund und bereiten
in lockerer Runde gemeinsam Spezialitäten aus verschiedenen Ländern zu.
Wir essen zusammen und lernen Frauen aus anderen Ländern und ihre Speisen kennen. 
Jede ist herzlich eingeladen!
Bitte Zutaten (Menge für zwei Personen) für das Gericht, das zubereitet werden soll, mitbringen.
Das ist schon alles!
Wir treffen uns in der Lehrküche in der AVS (Auguste Viktoria Schule) Haus 2
(ehemals Pestalozzischule) in der gr. Paaschburg (Ecke Bergstraße), in Itzehoe.
Am 29.11.2016, ab 18:00 bis 21:00 Uhr.

Kontakt: Frauenbüro Stadt Itzehoe, karin.lewandowski@itzehoe.de oder
Pastorin Maren Schlotfeldt, mailto: frauenwerk@kk-rm.de

Es grüßen herzlich Karin Lewandowski (Frauenbüro Itzehoe) und Maren Schlotfeldt (Frauenwerk Rantzau/Münsterdorf)
 
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25 Jahre Frauenbüro   01.08.2016
Seit dem 01. August 1991 gibt es in der Stadt Itzehoe ein Frauenbüro und seit ebenso langer Zeit ist das Büro mit der Itzehoer Gleichstellungsbeauftragten Karin Lewandowski hauptamtlich besetzt. Unser Bild (Foto: Lars Peter Ehrich) zeigt von links: Frank Simon, Hauptamtsleiter, Astrid Thie, Vorsitzende des Personalrats, Heinz Köhnke, Bürgervorsteher, Karin Lewandowski, Gleichstellungsbeauftragte, und Andreas Koeppen, Bürgermeister der Stadt Itzehoe. Aus dem gegebenen Anlass gab es heute eine kurze Feierstunde, in der auf die Arbeit der vergangenen Jahre zurückgeblickt und auch festgestellt wurde, dass es noch viel zu tun gibt.

Wichtige Themen, die auch in Zukunft bearbeitet werden müssen, sind:
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hängt für Väter und Mütter auch in Itzehoe von bezahlbaren und bedarfsgerechten Kinderbetreuungsangeboten ab.
- Bezahlbarer Wohnraum ist für Alleinerziehende, RentnerInnen und Familien mit geringem Einkommen ein entscheidender Faktor für ein Leben jenseits der Armut.
- Für die professionelle Unterstützung von Frauen und Kindern, die u.a. häusliche Gewalt erfahren haben, sind Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser auf eine auskömmliche Finanzierung angewiesen.
-  In der öffentlichen Verwaltung sind Frauen in den Führungsebenen immer noch unterrepräsentiert. Anders als in anderen europäischen Ländern sind Führungspositionen überwiegend mit Vollzeitkräften besetzt.
- In den Gemeindevertretungen in Schleswig-Holstein wird lediglich jeder 4. Platz von einer Frau eingenommen. Das hat Einfluss auf die politischen Entscheidungen.
- Altersarmut ist weiblich: Frauen verfügen im Alter über deutlich weniger Rente als Männer (495,-€ zu 987,-€). Geld entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, Gesundheit und Mobilität.
 
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