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Hier finden Sie Mitteilungen und Berichte aus dem Frauenbüro.

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Interkulturelle Woche 2018   19.09.2018
„Vielfalt verbindet“ – so lautet das Motto der Interkulturellen Woche 2018. Nicht nur thematisch nimmt man sich dieses Motto im Kreis Steinburg besonders zu Herzen, auch durch die Mitwirkung vieler unterschiedlicher Akteure im ganzen Kreisgebiet soll die Vielfalt betont werden.
Hatte bisher Itzehoes Gleichstellungsbeauftragte Karin Lewandowski die Veranstaltungen zur Interkulturellen Woche koordiniert, bekam sie in diesem Jahr engagierte Unterstützung von Michelle Denker und Sandra Stadniczuk, Koordinierungsstelle Integration Kreis Steinburg. Gemeinsam haben die Drei viele Akteure im ganzen Kreisgebiet für das Thema gewinnen können.
Am 23. September fällt der Startschuss zur diesjährigen Interkulturellen Woche: Kreispräsident Peter Labendowicz eröffnet um 15 Uhr im Glückstädter Detlefsen-Museum im Rahmen der Ausstellung „Deutsche aus Russland – Gestern und Heute“ die bunte Themenwoche.
Kirchen, Kommunen und Wohlfahrtsverbände unterstützen die Interkulturelle Woche und sind auch im Kreis Steinburg mit diversen Veranstaltungen aktiv“, beschreibt Michelle Denker, „und diesmal sind auch Sportvereine, Initiativgruppen und Privatpersonen mit kreativen Ideen dabei!“ Der Gedanke, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich begegnen und Kontakte knüpfen, so dass gegenseitiges Verständnis entwickelt und zum Abbau von Vorurteilen beigetragen werden kann, war den drei Koordinatorinnen sehr wichtig, und so freuten sie sich über die große Resonanz auf ihren Aufruf an alle Steinburgerinnen und Steinburger, die Interkulturelle Woche mitzugestalten. „Für jeden ist etwas dabei!“ so Sandra Stadniczuk, „Ein Tanzkurs, diverse Vorträge, Bastel- und Spielangebote, Ausstellungen, Begegnungsfeste und vieles mehr. Wir freuen uns riesig über das bunte, vielfältige Programm!“
„Lassen Sie uns gemeinsam die Vielfalt feiern – Vielfalt mach stark und Vielfalt verbindet“, so Karin Lewandowski. „Ich freue mich, vielen Menschen auf den Veranstaltungen zu begegnen und neue Kontakte zu knüpfen!“
Das gesamte Programm mit fast 40 Veranstaltungen finden Sie hier zum Download und es kann unter www.interkulturellewoche.de eingesehen werden.
Ihre Ansprechpartnerinnen bei Fragen rund um die Interkulturelle Woche in Itzehoe und im Kreis Steinburg:
• Koordinierungsstelle Integration:
Michelle Denker, denker@steinburg.de, Tel. 04821/69 560
Sandra Stadniczuk, stadniczuk@steinburg.de, Tel. 04821/69 538
• Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Itzehoe, Karin Lewandowski, gleichstellungsbeauftragte@itzehoe.de, Tel. 04821/603 362
Weitere Informationen zur Interkulturellen Woche finden Sie unter http://www.interkulturellewoche.de
 
Hintergrund: Schon seit 1975 findet die Interkulturelle Woche immer Ende September bundesweit statt. Sie ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Gegen Rassismus und Nationalismus Position zu beziehen, die Stimmen derer, die sich für ein friedliches Miteinander einsetzen, hörbar zu machen und das Eintreten für bessere Rahmenbedingungen des Zusammenlebens zwischen Deutschen und Zugewanderten ist das übergeordnete Ziel der Interkulturellen Woche.
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Verfassungsauftrag Gleichstellung- Taten zählen!   19.09.2018
25. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Karlsruhe erfolgreich zu Ende gegangen, mit dabei: Karin Lewandowski
Die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ist fast 70 Jahre nach Inkrafttreten und 24 Jahre nachdem Artikel 3 des Grundgesetzes um Absatz 2: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“, ergänzt wurde, in vielen Punkten noch nicht erreicht, sagt Karin Lewandowski. In den Kommunen müssen Männer und Frauen zusammen daran arbeiten, strukturelle Benachteiligungen von Frauen abzubauen.

Aktuelle Zahlen belegen die Schieflage in Sachen Gleichstellung.
  • Politische Repräsentanz: Frauenanteil in den Gemeindeparlamenten durchschnittlich nur 25 Prozent
  • Gewalt gegen Frauen: 109.000 Frauen wurden (2016) Opfer von Gewalt in der Partnerschaft. Folgekosten von Gewalt an Frauen: 3,8 Mrd.€
  • Sorgearbeit: Frauen leisten 52 Prozent mehr Haus- und Pflegearbeit als Männer, d.h. anderthalbmal so viel.
  • Führungspositionen: Von 437 Verwaltungsspitzen in den Landkreisen, Stadtkreisen und kreisfreien Städten sind 11,4 % mit Frauen besetzt.
Diese Fakten machen klar: Der Nachholbedarf für die Umsetzung des Staatsziels „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ ist groß.
Nur eine konsequente Gleichstellungspolitik auf allen staatlichen Ebenen kann hier Abhilfe schaffen.
„Frauen können alles, wenn sie die nötige Unterstützung haben. Das ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Eine kommunale Aufgabe, eine Aufgabe der Länder und des Bundes. Dafür müssen wir noch einiges tun, und zwar gemeinsam.“, sagte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, die die Bundeskonferenz eröffnete.

Taten zählen!
Der Verfassungsauftrag Gleichstellung kann eingelöst werden, wenn zum Beispiel Führungsposten in der Stadtverwaltung paritätisch besetzt werden oder wenn Parteien Frauen auf aussichtreiche Listenplätze setzen.
Die Erfahrung zeigt: Freiwillig passiert das nicht. Deshalb braucht es eine Quotierung für alle entscheidenden politischen wie wirtschaftlichen Gremien und Ämtern.
Die Errungenschaften der Gleichstellung müssen verteidigt und ausgebaut werden, gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulisten und radikalen Islamisten rückwärtsgewandte Rollenbilder vertreten und die Gleichstellung von Frauen und Männer in Frage stellen. Solchen Bestrebungen muss konsequent entgegengetreten werden. Das erfordert eine klare Positionierung seitens der Politik für eine lebenswerte Gesellschaft für Frauen und Männer, so Karin Lewandowski abschließend.

Karlsruher Erklärung
Mit der (einstimmigen) Verabschiedung der Karlsruher Erklärung am Dienstag, den 18.9. fordern die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unter anderem, dass ein Aktionsplan in der Querschnittsverantwortung aller Ressorts im Bund die Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen zum Nachteil von Frauen beendet. Schutz vor Gewalt und sexistischen Strukturen muss in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens, von Gesellschaft und Politik gewährleistet werden. Dafür müssen tragfähige, aufeinander abgestimmte und nachhaltig wirksame Maßnahmen und Strukturen auch in den Kommunen geschaffen werden.
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Familienportal - alle Infos auf einen Klick   27.07.2018

Die Bundesregierung hat seit Juli ein Familienportal eingerichtet, auf dem alle familienpolitischen Leistungen zu finden sein sollen.
Es geht dort um gesetzliche Regelungen, staatliche Leistungen, Antragsverfahren, Beratungsmöglichkeiten und Rechner zu Themen wie Kindergeld, Unterhalt, Elterngeld …
In einem zweiten Schritt soll das Angebot so ausgebaut werden, dass nicht nur Informationen abrufbar sind, sondern auch Leistungen dort direkt online beantragt werden können.
 
Hier der Link: http://www.familienportal.de
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Internationales Kochen   20.04.2018
Unsere Kochveranstaltungsreihe macht bis zum Herbst eine kreative Pause.
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