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Hier finden Sie Mitteilungen und Berichte aus dem Frauenbüro.

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Paritätische Besetzung der Gremien – Jetzt wird alles anders   14.02.2018
Im Dezember 2017 hat das Oberverwaltungsgericht ein wichtiges Urteil zur Umsetzung der Gleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Besetzung von kommunalen Gremien und Aufsichtsräten gefällt.
  • Aber was genau beinhaltet das Urteil zur Umsetzung von Paragraph 15 Gleichstellungsgesetz?
  • Welche Gremien sind betroffen und wie wirkt sich das auf die Arbeit der Fraktionen, die Kommunalpolitik aus?
  • Welche neuen Möglichkeiten bietet uns Frauen diese neue Regelung?
Gerade mit Blick auf die Kommunalwahl sollte Frau näher hinschauen.
Das überparteiliche Frauennetzwerk KopF Steinburg lädt zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit den Gleichstellungsbeauftagten von Kreis und Stadt. Die Veranstaltung findet am Montag, den 19. Februar um 19 Uhr im Kreishaus des Kreises Steinburg, Muschelzimmer, Viktoriastraße 16-18, 25524 Itzehoe statt.

Geplanter Ablauf:
Karin Lewandowski Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Itzehoe
Impulsreferat: Paritätische Gremienbesetzung vor dem Hintergrund von § 15 GstG Hintergründe und Handlungsoptionen, Sachstand, Möglichkeiten und auch Probleme bei der Umsetzung des Urteils

Andrea Boennen Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Steinburg
Auswirkungen auf die Gremienbesetzung im Kreis Steinburg – Ausgangssituation, Gremien, Handlungsoptionen

Aus organisatorischen Gründen bitten wir dringend um eine Anmeldung.
E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@itzehoe.de
Tel.: 04821 603 362
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Begegnung beim Essen am 27. Februar 2018 ab 18 Uhr   13.02.2018


Einladung: Internationales Kochen – international cooking  27.02.2018
Begegnung beim Essen
 
Am 27.02.2018 treffen sich wieder Frauen mit und ohne Migrationshintergrund und bereiten
in lockerer Runde gemeinsam Spezialitäten aus verschiedenen Ländern zu.
Wir essen zusammen und lernen Frauen aus anderen Ländern und ihre Speisen kennen. 
Jede ist herzlich eingeladen!
Bitte Zutaten (Menge für zwei Personen) für das Gericht, das zubereitet werden soll, mitbringen.
Das ist schon alles!
Wir treffen uns in der Lehrküche in der AVS (Auguste Viktoria Schule) Haus 2
(ehemals Pestalozzischule) in der gr. Paaschburg (Ecke Bergstraße), in Itzehoe.
Am 27.02.2018, ab 18:00 bis 21:00 Uhr.

Kontakt: Frauenbüro Stadt Itzehoe, karin.lewandowski@itzehoe.de oder
Pastorin Maren Schlotfeldt, mailto: frauenwerk@kk-rm.de

Es grüßen herzlich Karin Lewandowski (Frauenbüro Itzehoe) und Maren Schlotfeldt (Frauenwerk Rantzau/Münsterdorf)

 
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Künftig mehr Frauen in den Aufsichtsräten!   12.12.2017
Die Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein begrüßen ein wegweisendes Urteil des Oberverwaltungsgerichtes in Schleswig

Ein aktuelles Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig stärkt die Mitbestimmung der Frauen in der Politik und die Gleichstellung in Schleswig-Holstein. Zugleich bedeutet die Entscheidung, dass Kreise, Städte und Gemeinden die Aufsichtsräte ihrer Gesellschaften neu besetzen müssen, und zwar zur Hälfte mit Frauen.
Das ist nur in Ausnahmefällen so, auch in Itzehoe dominieren die Männer in den Aufsichtsgremien. Das wird sich durch den Urteilsspruch ändern. Das Oberverwaltungsgericht verhandelte im Berufungsverfahren den Fall, dass der Rat der Stadt Husum zu wenige Frauen in den Aufsichtsrat der Tourismus- und Stadtmarketing GmbH (TSMH) entsandt hatte, nur eins von fünf Mitgliedern war weiblich. Bürgermeister Uwe Schmitz lehnte die Neubesetzung ab, weil sie gegen geltendes Recht verstieß – das Landesgleichstellungsgesetz (§ 15) sieht vor, dass 50 Prozent aller Sitze in den Gremien mit Frauen besetzt werden sollen. Bürgervorsteher Peter Empen zog stellvertretend für das Stadtverordnetenkollegium vor Gericht, das nun das Urteil des Verwaltungsgerichtes bestätigt hat.
„Wir sind hocherfreut, dass nun endlich geltendes Recht umgesetzt werden muss“, sagte Karin Lewandowski, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten im Land und Gleichstellungsbeauftragte in Itzehoe, die den Husumern dafür dankte, dass sie eine rechtliche Klarstellung erwirkt haben. Die sogenannte Spiegelbildlichkeit, nach der sich die politischen Machtverhältnisse in den politischen Gremien im Aufsichtsrat wiederfinden müssten, ist nach dem Urteil unzulässig.
Die Entscheidung der Verwaltungsrichter hat erhebliche Folgen für die Städte und Gemeinden. Fast überall sind die Frauen unterrepräsentiert, zum Teil deutlich. Das belegen die Zahlen, die die Gleichstellungsbeauftragten nach der Kommunalwahl 2013 ermittelt haben: In den elf Landkreisen und vier kreisfreien Städten beträgt der Frauenanteil in den kommunalen Aufsichtsräten gerade einmal 17,5 Prozent. „Frauen stellen 51 Prozent der Bevölkerung, sie müssen selbstverständlich auch mindestens zur Hälfte mitbestimmen können“, sagt Birgit Pfennig, Geschäftsführerin der LAG. Das Argument, es gäbe nicht genug geeignete Frauen, zähle schon lange nicht mehr, da auch kompetente Frauen aus kleineren Fraktionen oder von außerhalb der Ratsfraktionen berücksichtigt werden könnten. Karin Lewandowski hofft nun, dass die politischen Gremien in Itzehoe die Entscheidung zur Geschlechter-Parität schnell umsetzen, denn: Frauen sind zurzeit in fast allen Gremien klar in der Minderheit.
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